ES IST

Das Romandebüt von Dawid Bieńkowski ist – wie ein Kritiker vermerkte – "ein durch seine Aufrichtigkeit und Kühnheit faszinierendes Porträt einer Generation, die in den Jahren der Solidarność und des Kriegsrechts herangewachsen ist. Die damaligen Schüler des Warschauer Gymnasiums konnten kurz vor der Reifeprüfung zum ersten Mal mit Freiheit, Liebe, Alkohol und Politik Bekanntschaft machen. Letztere ist für sie jedoch nicht so wichtig wie der tägliche Jammer, den das Erwachsenwerden mit sich bringt – und wie der aus der Flasche getrunkene Wein. Doch sie geraten trotzdem in das Räderwerk der Politik, und dabei enthüllen sich ihnen die tragischen und sinnlosen Aspekte des Lebens. Man könnte sagen, dies ist die alte polnische Geschichte – und gleichzeitig die allerneueste."

"Das ist keine Märtyrer-Geschichte, etwa von bösen Polizisten und guten Gymnasiasten, oder, weiter gefasst, von jungen Polen, die mit dem kommunistischen Regime abrechnen. Es ist ein Buch über die Generation derer, die nie die Chance hatten, Freude und Erfüllung in einem schönen, freien und ersehnten Polen zu erleben."

Michał Wójcik