Ryszard-Kapuściński-Preis ins Leben gerufen
Am 23. Januar jährte sich zum dritten Mal der Todestag von Ryszard Kapuściński, dem Meister der literarischen Reportage und dem bedeutendsten Schriftsteller unter den Reportern.
Aus diesem Anlass riefen die Stadt Warschau und die Tageszeitung "Gazeta Wyborcza" den Ryszard- Kapuściński-Preis ins Leben. Schirmherrin des Preises ist Alicja Kapuścińska, die Witwe des Schriftstellers. Der Preis wird alljährlich für die beste in Polen als Buch erschienene literarische Reportage verliehen. Der erste Preisträger wird bereits im Mai dieses Jahres bekannt gegeben.
Mit dem Preis soll an das Schaffen Ryszard-Kapuścińskis, der über 60 Jahre seines Lebens in Warschau verbrachte, erinnert werden. Ausgezeichnet werden die bedeutendsten Reportagen, die wichtige zeitgenössische Themen aufgreifen, zum Nachdenken anregen und Wissen über andere Kulturen vermitteln.
Der Preisträger erhält ein Preisgeld in Höhe von 50 000 Złoty. Bei Übersetzungen ins Polnische wird auch der Übersetzer mit einem Preisgeld in Höhe von 15 000 Złoty bedacht. |